Rhabarberschorle mit dem gewissen Etwas

Rhabarber – beim Küchen-Rendezvous am 25. April 2012 konnte man das edle Gemüse (ja, Gemüse! Die zarten Stangen werden tatsächlich als Gemüse bezeichnet, denn es sind keine Früchte und daher kein Obst) zum Start wie im Finale verkosten. Rhabarberschorle zum Auftakt, Rhabarberkompott mit Nusskrokant und Basilikumeis zum Abschluss.

Rhabarberschorle lässt sich ganz einfach selbst zubereiten, sie fällt sogar als Nebenprodukt beim Kochen von Kompott oder Kuchenbelag an. Rhabarberstangen putzen, entfädeln und in Stücke schneiden. Mit Zucker bestreuen und ein paar Stunden ziehen lassen. Mit Orangensaft (wahlweise auch Apfelsaft oder Wasser) aufgießen und bissfest garen. Rhabarber abseihen, Saft auffangen. Diesen Saft in Flaschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Für Schorle einfach mit Wasser (still oder perlend) aufgießen. Und jetzt kommt als Clou noch ein Waldmeisterstängel hinzu! Der sollte ruhig eine Weile darin schwimmen, dann gibt er ein feines Aroma ab.

Um den Saft haltbar zu machen, muss er sterilisiert (eingeweckt) werden – man kann ihn aber auch gut einfrieren. Unser Tipp: In Eiswürfelformen gießen, einfrieren und dann direkt in ein Glas mit Wasser geben.

Und wer mag, serviert die Schorle noch mit Erdbeeren!

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