Was macht man eigentlich mit… Borretsch?

Borretsch, auch als Gurkenkraut bekannt (botanisch Borago officinalis), sät sich oft von ganz alleine im Garten an. Kann himmelhoch werden, sehr ausladend und ist im wahrsten Sinn des Wortes blaublütig! Die hübschen himmelblauen Blütensterne locken nicht nur Bienen… Und sonst? Was lockt denn da? Der frische Gurkenduft der Blätter, wenn man sie schneidet?

Mit jungen Blättern vom Borretsch lässt sich Wasser wundersam würzen – dafür einfach eine kleine Handvoll frisch gezupfter Borretschblätter mit Scheiben von Zitrone und Limette in eine Karaffe mit Wasser (nach Wunsch auch mit Kohlensäure) geben und 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Damit’s gut aussieht, gehören unbedingt noch Borretschblüten – die Himmelsäuglein – dazu!

Man kann mit Borretschblättern aber auch ganz klassisch Gurkensalat würzen. Oder junge Blätter durch einen Ausbackteig ziehen und kurz frittieren (Vorsicht! Spritzt stark). Oder Blätter in Streifen geschnitten unter einen Pfannkuchenteig mischen. Oder die blauen Blüten in Eiswürfel geben und einfrieren – der Hingucker im Cocktail! Apropos Cocktail: Ein Stück Salatgurke, ein Stück Melone, etwas Zitronensaft mit wenig Zucker und etwas Wasser mixen, dazu Borretschblätter, nach Wahl noch Wodka oder Gin dazu…

 

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